Mülheim an der Ruhr, 12. November 2020 – SORAVIA, der neue Eigentümer des ehemaligen Tengelmann-Areals in Mülheim an der Ruhr, traf sich am Dienstag vor Ort mit Lokalpolitiker/-innen und dem Verwaltungsvorstand zum gegenseitigen Kennenlernen. Dabei verkündete der Eigentümer bei dem Termin offiziell den neuen Namen des Areals: „PARKSTADT MÜLHEIM“ wird das geschichtsträchtige Areal in Zukunft heißen. „Der Name unterstreicht den grünen Charakter des Geländes. Das prachtvolle Areal soll in Zukunft von der Bevölkerung frei genutzt werden können. Wir wollen das Gebiet mit behutsamer Planung und großem Respekt vor der Historie weiterentwickeln“, sagt Erwin Soravia, CEO von SORAVIA.

Im Rahmen des Besuches übergab Erwin Soravia dem Mülheimer Oberbürgermeister Marc Buchholz und dem Bau- und Kulturdezernenten Peter Vermeulen die am Haupteingang stehende Statue, die den berühmten Sohn der Stadt, Hermann Scholl, verkörpert.
Die von Scholl betriebene Fähre war vor der Eröffnung der Kettenbrücke 1844 die einzige lokale Verbindung über die Ruhr. Er war im 18. Jahrhundert maßgeblich am 13-jährigen „Fahrgeldkrieg“ an der Ruhr beteiligt. Scholl galt dabei als besonders geschäftstüchtig und rebellisch. Seine Urenkelin, Luise Scholl, sollte später mit ihrem Ehemann Wilhelm Schmitz die Filialkette Tengelmann gründen.

Die Schenkung der Statue symbolisiert für Erwin Soravia die Verbundenheit seines Unternehmens mit der Stadt. „Wir freuen uns, mit dazu beitragen zu können, mit diesem Kunstwerk die Erinnerung an die stolze Geschichte dieser schönen Stadt lebendig zu halten. Die Statue ist ein Symbol starker Leistung. Mit seinem vorwärts gerichteten Blick vermittelt der Fährmann große Zuversicht.“

Oberbürgermeister Marc Buchholz dankte Herrn Soravia: „Ich freue mich sehr über diese Schenkung, die an eine große Mülheimer Unternehmerpersönlichkeit mit G